Nicht viel Arbeit erwartete mich in der ersten von den vergangen 3 wochen. Die Rhamenbedingungen fuer den Grossauftrag waren noch nicht geklaert und auch sonst war alles sehr ruhig. Keine Reperaturen oder Servicedienstleistungen und so nutzte ich die Chance der freien gegebenen Zeit und besuchte an den Halbfinaltagen (Dienstag und Mittwoch) der Champions League eine Sportsbar um mir bei einem guten Bierchen, ganz europaeisch, europaeischen Spitzenfussball, oder auch soccer genannt anzusehen. Ein wenig einsam in der Bar war es schon. Bis auf ein paar Leute war das Lokal ziemlich leer, doch bis auf die Ergebnisse der Spiele hat alles gestimmt. Es ist schon irgendwie komisch. Man geht mit dem Gefuehl in eine Bar:
"schoener Abend jetzt noch bissel Fussballschauen und ein Bierchen trinken und den Tag geruhsam ausklingen lassen."
Doch nach dem Spiel schaut man auf die Uhr und sieht 16 Uhr mitten am Tag. Und eigentlich geht alles direkt weiter.
Nun kann ich auch nachvollziehen was fuer eine schwierige Zeit es fuer meinen polnischen Kollegen sein musste die WM und EM mit zuerleben und trotzdem seiner Arbeit nachkommen zu koennen. Frueh zur Arbeit um die durch die Zeitverschiebung beginnenden "schoenen Abendspiele" hier kurz nach der Lunchtime 14 uhr anschauen zu koennen ...... da ist es fast schwierig in Fussballstimmung zu kommen. Aber naja.
Dank der Bemu
ehungen von Rob gabs auch eine
Neuerung in meinem Appartment. Ich habe jetzt einen riesen grossen Ofen mit 4 Herdplatten und genug Platz fuer ein ganzes Schwein. Ganz studentisch habe ich das Geraet mit einer Tiefkuehlpizza eingeweiht. Doch seht die Bilder: Steaks lassen sich auch wunderbar zubereiten.
Da ich so tolle Erfahrungen mit der Championsleague gemacht hatte dachte ich mir UEFA-Cup: warum nicht auch das!!!..... tja soweit reicht das Interesse der Nordamerikaner an europaeischen (deutschen ) Fussball dann doch nicht und trotz grosser Bemuehungen der Barkieperin mir eine andere Sportsbar zu suchen kam ich nicht in die Lage mir das Spiel zwischen Bremen und Hamburg anschauen zu koennen. Ihrer Meinung nach ist auch Eishockey viel viel interessanter und nicht so langweilig ;-).
Gerade weil die Woche eher gemuetlich war gings zur "Entspannung" am Wochenende nach Toronto downtown.... Richmond Street sage ich nur! Ein Klub neben dem anderen. Tuersteher, Limousienen und adrett gekleidete Leute so weit das Auge reicht oder fuer einige noch reichen konnte. ;-) Es ist wie in Schweden oder wohl jedem anderen Land ausser Deutschland. Durch die Sperrstunde ab 2 Uhr fuellen sich die Strassen schon ab 8 und klingen erst nach 3 Uhr ab. Einfach ein tolles Erlebniss und sicherlich nicht das letzte. Rob, ich und seine boddys(innen) : Manch eine konnte sogar paar Worte auf deutsch neben schei**e und "bier schmeckt gut" : Eine amuesante Stimmung. Auf dem Heimweg durfte ich mich dann mit einem Spanier, Portugiesen und Englaender ueber Fussball unterhalten. Wir waren uns zumindest einig das England zurecht nicht bei der EM war.... hahaha und gegenueber Portugal sind mir ja noch die Ergebnisse der WM und EM in Erinnerung. Leider fiel mir so schnell nichts schlagfertiges zu Spanien ein:-) Trotzdem war es eine sehr gelassene Stimmung 3 Uhr mo
rgens in Toronto auf den Strassen.
In der zweiten der vergangenen Wochen gab es auch wieder nicht viel zutun und so gings nur zu kleineren Servicerufen: mehr Fahren als wirkliche Arbeit aber das ist in dem Land nunmal so. Da gehts mal schnell 2h zu einer Stelle um festzustellen: Sicherung defekt.... aber was solls
So konnten wir ( Rob und ich) die wochenendplanung festlegen. Am vergangenen Montag war Viktorias Day... so richtig wusste kein Kanadier was das zu bedeuten hat, aber es gab ein langes Wochenende!!!
Ab nach Waterloo hies es, ganz nebenbei die groesste deutsche Gemeinschaft in Kanada. Deutsche oder deutsches Bier, Wurst oder Brot habe ich zwar nicht gefunden, da muesste man wohl genauer suchen.
Freitag abend gings ab und direkt feiern. Uebernachtet wurde anschliessend in einer StudentenWG. Einfach klasse. 7 Leute und ein g
emeinsames Haus mit Garten und Veranda, BBG eigentlich fehlte nur der Pool.... Gefruehstueck
t wurde 14 uhr und dank unsere asiatischen Partykollegen gings zum oertlichen Sushiladen: AllYouCanEat SUSHI..... Abends BBG und ab zur naechsten Feierlichkeit. "Phils" hies der Club. Am Ende standen 3 Tage 2 Naechte und eine Menge toller Leute auf der "done"liste. Doch mit der Vermutung Urlaub vom Urlaub durch eine entspannte Arbeitswoche zu erwarten war ich weit gefehlt. Am Dienstag ging es nach Hamilton, Grossauftrag. 170 km entfernt von Toronto suedwestlich. Hamilton, so habe ich mir sagen lassen ist eine sehr schoene Stadt und dank der Universitaet auch sehr studentisch. Ueberzeugt hat mich das mit den ersten Fahrradwegen die ich hier offiziell an Strassen und nicht nur im Park gesehen habe. Doch viel habe ich von der Stadt leider in den 4 Tagen nicht gesehen. 7 Uhr beginnt die Arbeit am Rohbau fuer eine zweite Halle des oertlichen TVSenders. Die komplette Stromversorgung und Grundlagen fuer die Datenleitungen muessen erstellt und eingearbeitet werden. Doch dank der oertlichen Uebernachtungsmoeglichkeit im Hotel muss ich NUR 6 uhr aufstehen und keine 170 km taeglich zur Arbeit fahren. Ausseneinsaetz macht also Spass ein gutes Dinner von der Kueche am Abend laesst den anstrengenden Tag zumindest sehr gemuetlich ausklingen.
Diese Woche gehts wieder nach Hamilton und so heisst es Startzeit 5:30 losfahren um den Morgenverkehr zu entgehen.
Und eventuell sehe ich diese Woche auch mehr von Hamilton. Ich habe mir sagen lassen es soll eine sehr interessant und gemuetliche Kneipenmeile geben. Und ein Fahrrad(!!!) habe ich mir jezt auch schonmal besorgt.... ausgeliehen aber das reicht ja!!!
Aber jetzt noch ein paar Bilder und eindruecke worauf die meisten wohl eher interessiert!!!



"schoener Abend jetzt noch bissel Fussballschauen und ein Bierchen trinken und den Tag geruhsam ausklingen lassen."
Doch nach dem Spiel schaut man auf die Uhr und sieht 16 Uhr mitten am Tag. Und eigentlich geht alles direkt weiter.
Nun kann ich auch nachvollziehen was fuer eine schwierige Zeit es fuer meinen polnischen Kollegen sein musste die WM und EM mit zuerleben und trotzdem seiner Arbeit nachkommen zu koennen. Frueh zur Arbeit um die durch die Zeitverschiebung beginnenden "schoenen Abendspiele" hier kurz nach der Lunchtime 14 uhr anschauen zu koennen ...... da ist es fast schwierig in Fussballstimmung zu kommen. Aber naja.
Dank der Bemu
Da ich so tolle Erfahrungen mit der Championsleague gemacht hatte dachte ich mir UEFA-Cup: warum nicht auch das!!!..... tja soweit reicht das Interesse der Nordamerikaner an europaeischen (deutschen ) Fussball dann doch nicht und trotz grosser Bemuehungen der Barkieperin mir eine andere Sportsbar zu suchen kam ich nicht in die Lage mir das Spiel zwischen Bremen und Hamburg anschauen zu koennen. Ihrer Meinung nach ist auch Eishockey viel viel interessanter und nicht so langweilig ;-).
Gerade weil die Woche eher gemuetlich war gings zur "Entspannung" am Wochenende nach Toronto downtown.... Richmond Street sage ich nur! Ein Klub neben dem anderen. Tuersteher, Limousienen und adrett gekleidete Leute so weit das Auge reicht oder fuer einige noch reichen konnte. ;-) Es ist wie in Schweden oder wohl jedem anderen Land ausser Deutschland. Durch die Sperrstunde ab 2 Uhr fuellen sich die Strassen schon ab 8 und klingen erst nach 3 Uhr ab. Einfach ein tolles Erlebniss und sicherlich nicht das letzte. Rob, ich und seine boddys(innen) : Manch eine konnte sogar paar Worte auf deutsch neben schei**e und "bier schmeckt gut" : Eine amuesante Stimmung. Auf dem Heimweg durfte ich mich dann mit einem Spanier, Portugiesen und Englaender ueber Fussball unterhalten. Wir waren uns zumindest einig das England zurecht nicht bei der EM war.... hahaha und gegenueber Portugal sind mir ja noch die Ergebnisse der WM und EM in Erinnerung. Leider fiel mir so schnell nichts schlagfertiges zu Spanien ein:-) Trotzdem war es eine sehr gelassene Stimmung 3 Uhr mo
In der zweiten der vergangenen Wochen gab es auch wieder nicht viel zutun und so gings nur zu kleineren Servicerufen: mehr Fahren als wirkliche Arbeit aber das ist in dem Land nunmal so. Da gehts mal schnell 2h zu einer Stelle um festzustellen: Sicherung defekt.... aber was solls
So konnten wir ( Rob und ich) die wochenendplanung festlegen. Am vergangenen Montag war Viktorias Day... so richtig wusste kein Kanadier was das zu bedeuten hat, aber es gab ein langes Wochenende!!!
Ab nach Waterloo hies es, ganz nebenbei die groesste deutsche Gemeinschaft in Kanada. Deutsche oder deutsches Bier, Wurst oder Brot habe ich zwar nicht gefunden, da muesste man wohl genauer suchen.
Freitag abend gings ab und direkt feiern. Uebernachtet wurde anschliessend in einer StudentenWG. Einfach klasse. 7 Leute und ein g
Diese Woche gehts wieder nach Hamilton und so heisst es Startzeit 5:30 losfahren um den Morgenverkehr zu entgehen.
Und eventuell sehe ich diese Woche auch mehr von Hamilton. Ich habe mir sagen lassen es soll eine sehr interessant und gemuetliche Kneipenmeile geben. Und ein Fahrrad(!!!) habe ich mir jezt auch schonmal besorgt.... ausgeliehen aber das reicht ja!!!
Aber jetzt noch ein paar Bilder und eindruecke worauf die meisten wohl eher interessiert!!!
Hi Claus...wunderbar, Danke für die Fotos und den schönen Bericht...kann mir das gut vorstellen,
AntwortenLöschenach und der Victoria Day ist der Geburtstag der Königin Victoria, die ja Canada "gegründet hat"...na ja mehr die Freiheit...ohne den Kolonie-Status wirklich zu lockern...raffinierte Dame!
bohr das essen sah super aus! da kriegt man richtig hunger!
AntwortenLöschenmhh lecker!
Grüßle aus Franken
Tachsche Held,
AntwortenLöschengeiler Bericht, also schreiben kannste, das muss man Dir lassen ;)Is cool wie man außerhalb Deutschland so arbeitet haha aba gewöhn Dich besser mal nicht dran. Und mal ehrlich, Soccer guckt man ja auch nicht, wenn man in den Staaten ist :D Ey und was auch geil ist: Dass Du nebenbei noch n bissl rumkommst, Hamilton und solche Scherze! Was besseres kann Dir doch gar nicht passieren ;)
Sodele, darfst weiter schreiben. Bis denne Antenne :)